Starkes Erdbeben in Japan

Tokio - Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag den Norden von Japan erschüttert. Berichte über Verletzte oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor. Auch im Indischen Ozean wurde ein Seebeben verzeichnet.

Ein Tsunami wurde nach offiziellen Angaben nicht erwartet. Die japanische Meteorologische Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,2 an. Der Erdstoß ereignete sich vor der Küste der Präfektur Fukushima, er war auch in Tokio und den benachbarten Präfekturen zu spüren.

Auch vor der zu Indien gehörenden Inselgruppe der Nikobaren im Golf von Bengalen hat sich am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) ein schweres Seebeben ereignet. Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS erreichten die Erdstöße eine Stärke von 7,5. Zunächst war die Stärke sogar mit 7,7 angegeben worden. Berichte über Opfer oder Schäden gab es nicht. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab zwar keine Tsunami-Warnung heraus, appellierte aber an die Anrainerstaaten, auf eine bei dieser Bebenstärke mögliche Flutwelle zu achten. Auch diese sogenannte “Tsunami Watch“-Meldung wurde später zurückgenommen.

Laut USGS lag das Epizentrum rund 155 Kilometer westlich der zur mittleren Nikobaren-Gruppe gehörenden Insel Katchal in 35 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden des Indischen Ozeans. Die Erdstöße waren auch noch im über 1300 Kilometer entfernten Südindien und in Sri Lanka zu spüren.

Die 22 Nikobaren-Inseln und die benachbarte Inselgruppe der Andamanen waren bei dem Tsunami 2004 schwer verwüstet worden. Mehr als 12 000 Menschen kamen durch die verheerende Flutwelle ums Leben.

dapd/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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