Staatstrauer nach Grubenunglück in Polen

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Trauernde Menschen zünden vor dem Eingang zum Kohlebergwerk Slask Wujek in Ruda Slaska-Kochlowice Kerzen an .

Warschau - Nach dem schweren Grubenunglücks in Schlesien hat der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski für Montag und Dienstag Staatstrauer angeordnet.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer auf 13. Ein Arbeiter erlag am Samstag seinen Brandverletzungen, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete.

Die Schlagwetterexplosion ereignete sich in einer Tiefe von 1.050 Metern. Zwölf Arbeiter kamen am Freitag bereits unmittelbar bei der Explosion in dem Bergwerk bei Ruda Slaska ums Leben. Von 38 Verletzten sind den Angaben zufolge noch 14 in kritischem Zustand.

Ministerpräsident Donald Tusk besuchte noch am Freitag den Unglücksort 20 Kilometer nordwestlich von Kattowitz und sagte: “Alle Polen denken in großer Trauer an das Geschehen hier.“ Vor dem Eingang zu dem Kohlebergwerk versammelten sich Freunde und Verwandte.

Die Stromerzeugung in Polen wird zu 95 Prozent in Kohlekraftwerken geleistet. Vor allem in Schlesien prägen die Kohlegruben die Landschaft. Das Unglück vom Freitag war das schwerste seit November 2006. Damals kamen ebenfalls in der Nähe von Ruda Slaska 23 Bergleute ums Leben.

AP

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