Staatsanwaltschaft will 12 Jahre Haft für Autobahnschützen

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Einschussloch in einer Autotür: Der Prozess gegen den mutmaßlichen Autobahnschützen nähert sich dem Ende. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Würzburg (dpa) - Im Prozess gegen den Autobahnschützen aus der Eifel hat die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft für den Angeklagten gefordert.

Der 58-Jährige habe "Roulette mit dem Leben anderer Verkehrsteilnehmer" gespielt, sagte Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen am Montag vor dem Landgericht Würzburg. Der Fernfahrer hatte gestanden, jahrelang von seiner Fahrerkabine aus andere Lastwagen beschossen zu haben. Er musste sich wegen mehrfachen versuchten Mordes verantworten.

Als Motiv gab der Mann unter anderem Frust im Straßenverkehr an. Er beteuerte jedoch, er habe niemanden verletzen wollen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm 171 Fälle vor. Am Nachmittag plädieren die Anwälte des Angeklagten. Das Urteil wird für diesen Freitag erwartet.

Mitteilung BKA zur Festnahme, Juni 2013

BKA-Chronologie zum Fall Teil 1, Juni 2013

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Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Kennzeichenerfassung

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