Staatsanwalt glaubt an geplanten Salafisten-Angriff

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Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass der Anschlag der Salafisten auf die Polizei geplant war.

Solingen/Wuppertal - Die Staatsanwaltschaft geht nach den Angriffen von Salafisten auf Polizisten in Solingen von einer geplanten Attacke aus.

Als Anhänger der rechtsextremistischen Splitterpartei Pro NRW am Dienstag in der Nähe einer Moschee islamkritische Karikaturen gezeigt hatten, versuchten radikale Islamisten, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen, schlugen mit Stöcken und warfen Steine.

Die Wurfgeschosse seien mitgebracht worden, in der Umgebung habe es keine Steine gegeben, sagte der Wuppertaler Staatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Das habe ein ganz anderes strafrechtliches Gewicht.

Salafisten verletzen Polizisten mit Steinen

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Die Polizei hatte 44 Angehörige der salafistischen Szene vorübergehend festgenommen worden. Weitere 37 Personen, die sich vor oder in der nahe gelegenen Moschee aufhielten, wurden ebenfalls zur Personalienfeststellung ins Polizeipräsidium gebracht. Der Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch.

dpa

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