Spanien: Eine Million Bewohner, die es gar nicht gibt

Madrid - In Spanien lebt eine Million Menschen weniger als in der offiziellen Einwohnerzahl angegeben. Diese Beschönigung der Zahlen hat vor allem finanzielle Gründe.

Wie die Zeitung "El País" am Samstag berichtete, hat das Land rund 46 Millionen Bewohner. Die vom Nationalen Statistik-Institut (INE) erhobene Einwohnerzahl wird dagegen auf 47 Millionen beziffert. Beamte des Instituts führten die Differenz darauf zurück, dass in Spanien gemeldete Ausländer sich beim Verlassen des Landes in den Einwohnerämtern nicht abmeldeten.

Außerdem ließen die Kommunalbehörden sich bei der Meldung von Sterbefällen viel Zeit. Dies wurde darauf zurückgeführt, dass die Städte und Gemeinde ein Interesse daran hätten, ihre Einwohnerzahlen künstlich hochzuhalten. Dadurch bekommen sie mehr Zuwendungen vom Zentralstaat, weil deren Höhe sich nach der Bevölkerung bemisst.

Macron empfängt Putin in Versailles

Macron empfängt Putin in Versailles

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Top 10: Die zehn verrücktesten Hotel-Geschichten

Top 10: Die zehn verrücktesten Hotel-Geschichten

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare