Herzzerreißende Tragödie

Vater bringt seinen Sohn zum Bus - kurz nach diesem Foto ist er tot

Ein Vater bringt seinen Sohn zum Bus, der den Kleinen in den Kindergarten fahren soll - diese alltägliche Handlung wird für eine Familie zur letzten gemeinsamen Erinnerung. Denn wenige Stunden danach wird der Vater regelrecht hingerichtet.

Southport - Es sollte ein denkwürdiger Tag für die kleine Familie von Aaron Allan, einem Polizisten aus der amerikanischen Gemeinde Southport, werden: Sein kleiner Sohn ging an diesem Tag zum ersten Mal in den Kindergarten. Der Polizist ließ es sich nicht nehmen, den Kleinen persönlich in Uniform zum Bus zu bringen - festgehalten mit dem Smartphone für das Familienalbum. Es ist das letzte Bild von Aaron Allan und seinem Sohn. Denn wenige Stunden nach der Aufnahme starb er.

Und so nahm die Tragödie ihren Lauf: Nachdem er seinen Sohn auf dem Weg in den Kindergarten zum Bus begleitet hat, wird Allan zu einem Einsatz gerufen. Ein Auto soll zu schnell gefahren sein und hat sich überschlagen. Als der Lieutenant an der Unfallstelle ankommt, sieht alles noch nach Routine aus. Allan geht zu dem verunglückten Fahrzeug und will nach dem Fahrer des Unfallwagens sehen. Als er sich in das Autowrack hineinbeugt, um zu helfen, zieht der Unfallfahrer eine Waffe. 

Der Verunfallte schießt unglaubliche 14 Mal auf den Familienvater und trifft ihn aus nächster Nähe. Allan ist sofort tot. Später finden die Kollegen Drogen im Unfallfahrzeug. Offenbar hatte der Todesschütze so große Angst davor, mit den Drogen erwischt zu werden, dass er sich für die schlimmste aller denkbaren Optionen entschied. Das alles passierte am 27. Juli, seitdem ist in der idyllischen Stadt nichts mehr so, wie es einmal war.

Die Witwe von Aaron Allan hat bei Facebook in einem bewegenden Post das Bild geteilt, das wenige Stunden vor dem Tod des Mannes entstanden war, der doch nur einem Verunglückten helfen und danach seinen Sohn wieder vom Kindergarten abholen wollte. 

Dazu schreibt sie: „Ich werden niemals verstehen, wie du in einem Moment deinen Sohn zum Bus bringst und sechs Stunden später für immer gehen kannst.“

Die Trauer um den verstorbene Familienvater ist grenzenlos. In den sozialen Medien drücken Tausende ihr Beileid und Mitgefühl aus. Angehörige, Kollegen und Freunde haben den Dienstwagen des Verstorbenen mit Blumen geschmückt. 

Auf einem Dienstwagen seines Kollegen wurde ein Schriftzug angebracht, um an den Verstorbenen zu erinnern: „In Memory of Lieutenant Aaron Allan“.

Als Zeichen ihrer Trauer haben außerdem viele Bewohner der Stadt ihr Facebook-Profilbild mit einem blauen Strich versehen. Auch T-Shirts mit einem entsprechenden Aufdruck werden verkauft. Das eingenommene Geld geht direkt an die Familie des Getöteten. 

Die blaue horizontale Linie steht sinnbildlich für die Linie zwischen Gut und Böse. Die Polizei steht dabei auf der Linie und verteidigt die Gesellschaft vor dem Bösen. Eine andere Interpretation könnte der schmale Grat zwischen Leben und Tod sein, auf dem sich die Beamten jeden Tag bewegen. 

Der Todesschütze wurde wegen Mordes angeklagt. 

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook/Cameron J. Ellis

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