Somalia: Klima verschärft Not der Vertriebenen

Genf - Die somalischen Flüchtlinge kämpfen nicht nur gegen die Hungersnot, sondern sind auch noch ungewöhnlichen Witterungsbedingungen bedroht, wie das UN-Flüchtlingswerk mitgeteilt hat.

Für die Jahreszeit ungewöhnliche Wetterverhältnisse erschweren nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Somalia die Lage von etwa 1,4 Millionen durch die Hungersnot Vertriebenen. So seien die Flüchtlinge glühender Hitze, starken Winden und gelegentlichen heftigen Unwettern ausgesetzt, sagte Adrian Edwards, Sprecher des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge, am Dienstag in Genf.

Die notdürftigen Unterkünfte der Menschen seien nicht in der Lage, diese vor den Elementen zu schützen, sagte Edwards. Das UNHCR bringe deshalb 20.000 weitere Notfallpakete in das Gebiet. Meteorologen zufolge beginnt die Regenzeit am Horn von Afrika normalerweise erst im Oktober.

dapd

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