Alle Einwohner sollen mithelfen

So kurios will Indonesien seine Ratten-Plage lösen

Jakarta - In der indonesischen Hauptstadt Jakarta gibt es zu viele Ratten: Die Behörden wollen deshalb die Einwohner der Millionenstadt fürs Rattenfangen bezahlen.

Umgerechnet 1,40 Euro sei den Behörden jede gefangene Ratte wert, sagte der stellvertretende Gouverneur von Jakarta, Djarot Syaiful Hidayat, wie das Nachrichtenportal Kompas am Mittwoch berichtete. „Sammeln Sie die Ratten, zählen Sie sie ab und wir werden bezahlen“, sagte Djarot demnach. Ratten in den dicht besiedelten Wohngebieten könnten Krankheiten übertragen, fügte er hinzu.

Doch die Aktion findet nicht nur Unterstützer - auf Twitter warnten User vor Missbrauch: „Die Leute werden Ratten züchten, genau wie damals in Hanoi.“ Die französischen Kolonialherren hatten um 1900 im vietnamesischen Hanoi eine Belohnung für jeden abgegebenen Schwanz einer gefangnen Ratte ausgesetzt - und die Menschen begannen, Ratten zu züchten, um an die Prämien zu gelangen.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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