Alarmstufe "Rot" endet

Kaltfront bläst den Mega-Smog über Peking weg

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Die Smog-Wolke über Peking lichtet sich langsam. Die Einwohnersind nur noch einer "moderaten" Luftverschmutzung ausgesetzt.

Peking - Mit Wind und blauem Himmel hat in Peking nach drei Tagen die Smog-Alarmstufe "Rot" geendet. Von Mittag an dürfen wieder alle Autos fahren.

Zudem öffnen die Schulen und Kindergärten am Freitag wieder. Eine Kaltfront hatte über Nacht den Smog weggeblasen, so dass die Schadstoffbelastung auf moderate Werte fiel.

Der offizielle Luftindex lag knapp über 100 Punkten, was als nur "leicht verschmutzt" gilt. Für die gefährlichen Feinpartikel gab die US-Botschaft einen "gemäßigten" Wert von 97 an. Das gilt in der chinesischen Hauptstadt schon als ziemlich gut, entspricht aber immer noch etwa dem Vierfachen des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation.

Die Beschränkungen für den Verkehr und die Industrie hätten die Schadstoffe während des Smog-Alarms spürbar gesenkt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Besonders die Verkehrsbeschränkungen hätten sich positiv ausgewirkt, während noch mehr getan werden müsse, um die Emissionen durch Kohleverbrennung zu reduzieren, wurden Wissenschaftler zitiert.

Die Alarmstufe "Rot" hatte in Pekingzum ersten Mal seit dem Erlass der neuen Smog-Vorschriften 2013 gegolten. Die Hälfte der Autos wurde drei Tage lang von den Straßen verbannt. Je nach Nummernschild durften Fahrzeuge nur noch abwechselnd an geraden und ungeraden Tagen fahren. Es gab zudem Beschränkungen für die Industrie. 

dpa

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