Skifahrer mitgerissen

Keine Opfer bei Lawinenabgang in den französischen Alpen

Tignes - Eine Lawine in den französischen Alpen hat mehrere Skifahrer mitgerissen. Nach Angaben des Skizentrums sind aber "keine Opfer zu beklagen".

Das habe die Suchaktion ergeben. Die Schneemassen hätten mehrere Skifahrer umgeworfen, die nun vom Personal der Station betreut würden. Zeugen hatten zunächst ausgesagt, es seien "viele Menschen" verschüttet worden. 

Die Lawine war außerhalb der markierten Skirouten abgegangen und überquerte dann eine blaue Piste. Das Lawinenrisiko wurde von dem Skizentrum mit der vierten von fünf Stufen angegeben.

Erst Mitte Februar hatte eine etwa 400 Meter breite Lawine bei Tignes in der Alpen-Region Savoyen vier Menschen abseits der Pisten in den Tod gerissen. Das bis dahin schlimmste Lawinenunglück des Winters in Frankreich hatte drei Touristen und ihren erfahrenen Skilehrer getroffen. Die Gruppe war mit Snowboards unterwegs, die Männer hatten sie zum Zeitpunkt des Unfalls aber nicht angeschnallt. Der Lehrer hatte die ganze Gruppe mit Lawinen-Detektoren ausgestattet, die Hilfe kam aber zu spät. Bei einem Lawinenunglück in Italien war Anfang März auch ein deutscher Urlauber gestorben.

Das Skigebiet Tignes-Val d'Isère ist nach eigenen Angaben eines der größten Skigebiete in Savoyen und in den Alpen. Tignes-Val d'Isère hat 480 Hektar offizielle Pisten und ein Gebiet von 3200 Hektar außerhalb der Pisten. Die maximale Höhe ist 3456 Meter.

dpa/afp

Rubriklistenbild: © d pa

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