Sieben Verletzte bei Zugunglück

Wien/Salzburg - Sieben Menschen sind bei einem Zugunglück im Salzburger Land verletzt worden. Die S-Bahn der ÖBB ist auf ihrem Weg von Deutschland nach Österreich in ein Schienen-Baufahrzeug gekracht.

Ein aus Bayern kommender Zug ist in Österreich in ein Schienen-Baufahrzeug gekracht. Sieben Menschen verletzten sich dabei am Donnerstagnachmittag, eine Frau davon schwer, berichtete die Polizei in St. Johann. Deutsche waren nicht darunter. Das Rote Kreuz zählte 18 Verletzte, die meisten waren Jugendliche. Einige hatten aber nur leichte Abschürfungen. Die S-Bahn der österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) war von Freilassing im Berchtesgadener Land nach Schwarzach unterwegs.

Zwischen Mitterberghütten und St. Johann im Salzburger Land arbeitete auf dem Nebengleis ein Schienen-Baufahrzeug. Gerade als der Zug mit rund 100 Stundenkilometern vorbei raste, schwenkte der Kran des Baufahrzeugs aus und schlitzte die S-Bahn auf, berichtete der Sender ORF. “Es ist ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist“, sagte ein Augenzeuge. Ob der Fehler bei den Bauarbeitern oder dem Zugführer lag, ist noch unklar. Die ÖBB nahmen Ermittlungen dazu auf. Die Bahnstrecke sollte bis zum Abend gesperrt bleiben.

dpa

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