Sieben Tote bei Helikopterabsturz

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Der Vergnügungspark Walibi, von dem aus der Hubschrauber gestartet war, blieb am Sonntag wegen des Unfalls der Mitarbeiter geschlossen.

Paris - Beim Absturz eines Helikopters sind am Samstag im Südosten Frankreichs sieben Menschen ums Leben gekommen.

Die Maschine stürzte nach Behördenangaben gegen 19 Uhr an einem Berg im Département Ain ab. Sie war erst kurz zuvor gestartet. Neben dem Piloten saßen sechs Mitarbeiter eines Freizeitparks in dem Hubschrauber. Sie hatten sich am Samstag einen Tag freigenommen und den Flug als Privatvergnügen gebucht. Fünf der Opfer sollen beim Absturz enthauptet worden sein.

Die Ursache des Absturzes war zunächst völlig unklar. Das Wetter soll gut gewesen sein und der Hubschrauber generalüberholt. “Die Gendarmerie untersucht die Unglücksstelle am Berg Cordon“, sagte Staatsanwältin Marie-Gabrielle Ratel am Sonntag. Erfahrungsgemäß dauerten die Ermittlungen aber lange. Auch Verkehrs-Staatssekretär Dominique Bussereau kündigte eine genaue Untersuchung des Unglücks an. Unter anderem solle der Pilot so schnell wie möglich obduziert werden. Einen Notruf hat es nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben.

Der Vergnügungspark Walibi, von dem aus der Hubschrauber gestartet war, blieb am Sonntag wegen des Unfalls der Mitarbeiter geschlossen. Psychologen kümmerten sich um die Angehörigen.

Der Hubschrauber gehörte der Fluggesellschaft Azur Helicoptere. Mit der betroffenen Maschine wurden unter anderem sogenannte Lufttaufen für Hubschrauber- Neulinge angeboten.

dpa

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