USA : Sicherheitslücken bei Behördengebäuden

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Um Sicherheitslücken aufzudecken haben Ermittler Material zum Bombenbau in Regierungsgebäude geschmuggelt. 

Washington - In mindestens zehn Fällen sei es ihnen im vergangenen Jahr gelungen, Material zum Bombenbau in Regierungsstellen zu schmuggeln, so ein Bericht von US-Ermittlern.

Gerade bei besonders geschützten Regierungsgebäuden hätten die Ermittler erhebliche Sicherheitslücken aufgedeckt, heißt es in einem am Mittwoch vorgestellten, vorläufigen Untersuchungsbericht für den US-Kongress.

Einmal in den Gebäuden, hätten die Ermittler die Bomben zusammensetzen können und seien mit ihnen in den Gebäuden über mehrere Stockwerke umhergegangen. In welchen Regierungsstellen genau die Sicherheitsvorkehrungen überprüft wurde, nennt der Bericht nicht.

Kongressabgeordnete reagierten mit Entsetzen auf die Erkenntnisse. “Es ist absolut inakzeptabel, dass Beamte in Gebäuden der Bundesregierung potenziellen Angriffen von Terroristen und anderen Gewalttätern ausgesetzt sind“, sagte Senator Joe Lieberman , Vorsitzender des Senatsausschusses für Heimatschutz.

Die Ermittler überprüften außerdem die Qualifikationen der Wachleute und stellten auch dort häufige Lücken fest, wie der US- Sender ABC meldete. Der Schutz von Gebäuden der US-Bundesregierung ist in der Verantwortung des Federal Protective Service, einer Abteilung des Heimatschutzministeriums. Die Behörde beschäftigt laut ABC rund 13 000 Mitarbeiter privater Wachdienste.

dpa

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