Ölpest: USA setzen auf internationale Hilfe

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Die Ölkatastrophe ist auch nach zehn Wochen nicht unter Kontrolle.

Washington - Zehn Wochen nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko haben sich die USA entschlossen, eine Reihe von Hilfsangeboten aus dem Ausland anzunehmen.

Wie das Außenministerium in Washington am Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, geht es konkret um 22 Offerten aus 12 Ländern und mehrerer internationaler Organisationen.

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Insgesamt haben nach Washingtoner Angaben 27 Staaten in Europa, Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten Hilfe angeboten. Dazu zählt auch Deutschland, das unter anderem Barrieren zum Auffangen des Öls und technisches Personal zur Verfügung stellen will. Die US-Regierung erwägt, diese Offerte anzunehmen. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

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Bisher hat die Regierung nur die Hilfe einer Handvoll von Ländern genutzt, darunter Norwegen und die Niederlande. Viele Betroffene in der Krisenregion halten die Washingtoner Zurückhaltung für unverständlich und unverantwortlich.

Mittlerweile wird zunehmend raues Wetter im Golf von Mexiko zu einem zusätzlichen Problem bei der Katastrophenbekämpfung. Auch wenn der erste massive Tropensturm der Saison, “Alex“, nicht direkt über das Katastrophengebiet hinwegziehen wird, behindern hohe Wellen die Arbeiten an der Unglücksstelle. So wird die Installation eines zusätzlichen Absaugsystems über der sprudelnden Ölquelle auf dem Meeresgrund wegen der unruhigen See voraussichtlich um rund eine Woche verzögert.

dpa

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