"Wo ich bald hingehe, brauche ich kein Geld mehr"

Serbische Einsiedlerin verschenkt geerbtes Vermögen

+
Eine Einsiedlerin, die in den serbischen Bergen lebt, hat ihr geerbtes Vermögen an die Bewohner eines nächstliegenden Dorfes verschenkt.

Belgrad - Eine zurückgezogen in den serbischen Bergen lebende Einsiedlerin hat auf ein von ihrem verstorbenen Mann geerbtes Vermögen verzichtet und das Geld an die Bewohner des nächstgelegenen Dorfes verteilt.

Eine zurückgezogen in den serbischen Bergen lebende Einsiedlerin hat auf ein von ihrem verstorbenen Mann geerbtes Vermögen verzichtet und das Geld stattdessen an die Bewohner des nächstgelegenen Dorfes verteilt. Die 86-jährige Marija Zlatic, die in einer Lehmhütte im Osten des Landes lebt, sagte örtlichen Medienberichten zufolge: "Da, wo ich bald hingehe, brauche ich kein Geld mehr".

Zlatic habe daher das Erbe in Höhe von umgerechnet 611.000 Euro an die Bewohner eines zwei Stunden entfernten Dorfes abgegeben, die sich regelmäßig um die alte Dame kümmern und ihr Verpflegung und Heizmaterial vorbeibringen. "Die brauchen es dringender als ich", sagte Zlatic der Zeitung "Vecernje Novosti". Ihr reiche ihre Rente in Höhe von 8000 serbischen Dinar (knapp 65 Euro) im Monat.

Das Erbe stammte von Zlatics Ehemann Momcilo, mit dem sie 1956 gemeinsam nach Australien ausgewandert war. Doch während Momcilo in dem weit entfernten Land blieb und Zlatics Pflegerin zufolge unter anderem als Viehzüchter viel Geld verdiente, kehrte Marija nur zwei Jahre später nach Serbien zurück.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

US-Talkmaster soll sich nackt vor Kolleginnen gezeigt haben

US-Talkmaster soll sich nackt vor Kolleginnen gezeigt haben

Schüsse bei Streit in China: Drei Tote, sechs Verletzte

Schüsse bei Streit in China: Drei Tote, sechs Verletzte

Kommentare