Selbstmordanschlag in Somalia: Minister und Ärzte unter den Opfern

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Freunde und Kollegen helfen einem Studenten, der bei dem verheerenden Selbstmord-Attentat in Mogadischu verletzt wurde.

Mogadischu - Bei einem Selbstmordanschlag in Somalia sind bis zu 19 Menschen getötet worden, darunter drei Minister. Auch mehrere Ärzte und Medizin-Studenten sind unter den Opfern.

Der Täter kam am Donnerstag in Frauenkleidung zur Examensfeier einer medizinischen Hochschule, die in einem festlich geschmückten Ballsaal eines Hotels in der Hauptstadt Mogadischu.

“Was heute passiert ist, ist eine nationale Katastrophe“, sagte Informationsminister Dahir Mohamud Gelle. Unter den Toten sind die Gesundheitsministerin Qamar Aden Ali, Hochschulminister Ibrahim Hassan Adow und Bildungsminister Ahmed Abdullahi Wayel. Die Minister für Sport und Tourismus wurden verletzt.

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Der Täter habe einen Schleier und Damenschuhe getragen, sagte Gelle. Unter den Toten sind auch zwei somalische Journalisten, unter ihnen ein Reporter des Senders Al Arabija.

Zu der Veranstaltung kamen mehrere hundert Menschen zusammen, um 43 Studienabgänger zu feiern. Die Benadir-Universität wurde 2002 von somalischen Ärzten gegründet, um angesichts ständiger Gewalt den medizinischen Nachwuchs zu sichern.

In Somalia kämpfen mehrere Gruppen islamischer Extremisten gegen die Regierung. Sie haben weite Teile der Mitte und des Südens von Somalia unter ihre Herrschaft gebracht. Der Stadtteil mit dem Hotel Shamow liegt in einem kleinen Gebiet in Mogadischu, das noch von der Regierung gehalten wird.

AP

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