Selbstmordanschlag nahe Hotel im Zentrum Kabuls

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ISAF-Soldaten in Kabul.

Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat am Dienstagmorgen bei einem Angriff auf ein von Ausländern frequentiertes Hotel mehrere Menschen getötet und verletzt.

Ein schwerer Autobombenanschlag hat am Dienstagmorgen das Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul erschüttert. Nach Polizeiangaben gab es eine noch unklare Zahl von Opfern. Autos und Gebäude seien ebenfalls beschädigt worden. Es war zunächst unklar, ob es sich um einen Selbstmordanschlag handelt. Die Explosion ereignete sich nahe dem Heetal Hotel im Wazir-Akbar- Khan-Viertel, wo internationale Organisationen und mehrere Botschaften ihren Sitz haben, sagte der Polizist Abdul Matin, der sich am Anschlagsort befand, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der private TV-Sender Tolo berichtete von mindestens zehn Verletzten. Die Bombe sei nahe dem Amtssitz des früheren Vize- Präsidenten Ahmed Zia Massud, der jedoch unversehrt sei. Die Explosion riss einen großen Krater in die Straße und zerstörte zwei zweistöckige Gebäude, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Polizei und Anwohner trugen blutverschmierte Verletzte zu Rettungswagen des Militärs. Über dem Tatort war schon von weitem eine große Rauchwolke zu sehen.

dpa

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