Selbstmordanschlag in Kundus: Kindersoldaten getötet

Kundus - Ein Selbstmordattentäter hat am Montag in einem Rekrutierungszentrum der Armee in der nordafghanischen Stadt Kundus mindestens 36 Menschen mit in den Tod gerissen.

 Der Chef des Krankenhauses der Provinz Kundus, Humayun Khamosh, sagte der Nachrichtenagentur dpa, 34 weitere Menschen seien verletzt worden. Ein Bundeswehr-Sprecher im Feldlager Kundus sagte, deutsche Soldaten seien nicht betroffen.

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Nach Angaben der Provinzregierung waren die meisten Opfer junge Freiwillige, die an dem Rekrutierungszentrum in der Stadtmitte anstanden, um sich für den Dienst in der Armee zu melden. Unter den Toten sind mehrere Kinder. Ein dpa-Reporter berichtete aus dem Krankenhaus, er habe die Leichen von fünf Kindern gesehen. Vier der Toten hätten eine Armeeuniform getragen. Der Reporter sagte weiter, nach der Detonation seien Schüsse zu hören gewesen, die vermutlich von panischen Sicherheitskräften abgegeben worden seien.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Der Letzte, der den Mond betrat: US-Astronaut Eugene Cernan ist tot

Der Letzte, der den Mond betrat: US-Astronaut Eugene Cernan ist tot

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Kommentare