Selbstmordanschlag in Kundus: Kindersoldaten getötet

Kundus - Ein Selbstmordattentäter hat am Montag in einem Rekrutierungszentrum der Armee in der nordafghanischen Stadt Kundus mindestens 36 Menschen mit in den Tod gerissen.

 Der Chef des Krankenhauses der Provinz Kundus, Humayun Khamosh, sagte der Nachrichtenagentur dpa, 34 weitere Menschen seien verletzt worden. Ein Bundeswehr-Sprecher im Feldlager Kundus sagte, deutsche Soldaten seien nicht betroffen.

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Nach Angaben der Provinzregierung waren die meisten Opfer junge Freiwillige, die an dem Rekrutierungszentrum in der Stadtmitte anstanden, um sich für den Dienst in der Armee zu melden. Unter den Toten sind mehrere Kinder. Ein dpa-Reporter berichtete aus dem Krankenhaus, er habe die Leichen von fünf Kindern gesehen. Vier der Toten hätten eine Armeeuniform getragen. Der Reporter sagte weiter, nach der Detonation seien Schüsse zu hören gewesen, die vermutlich von panischen Sicherheitskräften abgegeben worden seien.

dpa

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