Sieben Tote bei Unfall in russischem Kraftwerk

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Ein Wasserkraftwerk wie dieses ist in Russland beschädigt worden.

Moskau - Bei einem Unfall im größten russischen Wasserkraftwerk in Sibirien sind mindestens sieben Menschen getötet und weitere elf Arbeiter verletzt worden.

Teile der 1978 in Betrieb gegangenen Anlage seien vermutlich in Folge eines sogenannten Wasserschlags überflutet worden, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Krasnojarsk am Montag. Nach Angaben der Agentur Interfax stürzten daraufhin eine Mauer sowie ein Teil der Dachkonstruktion des Kraftwerks am Sajano-Schuschensker Stausee ein. Die Reparatur der Anlage, die vor allem ein nahes Aluminiumwerk mit Strom versorgt, werde mehrere Wochen dauern, sagte der Sprecher.

Bei einem Wasserschlag wird oft das Ventil eines Rohrs zu schnell geschlossen. Die Wucht der verbliebenen Flüssigkeit kann dann einen starken Druckstoß verursachen.

Auf dem rund 320 Kilometer langen Stausee bildete sich infolge des Unfalls ein großer Ölteppich. Nach Angaben der örtlichen Behörden bestehe aber keine Gefahr für die Umwelt. Regierungschef Wladimir Putin wies den Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu an, die Lage vor Ort zu prüfen. Auch Präsident Dmitri Medwedew lasse sich fortlaufend über die Situation informieren, teilte der Kreml mit.

dpa

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