Sechs Tote bei Kältewelle in China

Peking - Schnee und Eis fordern in China ihre ersten Opfer. Durch die anhaltende Kältewelle in Nord- und Ostchina sind bisher mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

Ein Schüler habe sich auf dem Weg von der Schule im Schneesturm verlaufen und sei erfroren, berichtete die chinesische Zeitung “China Daily“ am Donnerstag.

In der autonomen Region Xinjiang in Nordwestchina sind seit vergangener Woche bereits drei Menschen durch Lawinenunglücke ums Leben gekommen und ein Dorfbewohner auf dem Nachhauseweg nach einem Kneipenbesuch erfroren. In Peking starb ein Obdachloser in der Kälte. Neue Schneestürme, bei denen man fast die Hand vor Augen nicht sehen konnte, fegten über die ostchinesische Provinz Shandong.

In der Stadt Weihai kämpft die Stadtreinigung mit neuen Schneemassen auf den Straßen. Das Meer vor Shandong vereiste diesen Winter so stark wie schon seit 30 Jahren nicht mehr. An der Küste in Yantai steckten die Boote auf dem eingefrorenen Meer fest. Auch Robben sind zwischen dem Eis gefangen. Landschaftspfleger hackten das Eis auf und fütterten die rund 60 Tiere, die vor Yantais Küste leben.

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