Unglück in Österreich

Sechs Deutsche bei Absturz von Pistenraupe verletzt

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Retter an der Unfallstelle kümmern sich um die Verletzten.

Saalbach - Sechs Deutsche freuten sich aufs Skifahren in Österreich. Plötzlich kippte ihre Schneeraupe eine Böschung herunter. Für sie ging der Unfall glimpflich aus. Ein Skihütten-Mitarbeiter wurde jedoch schwer verletzt.

Beim Absturz einer Schneeraupe im österreichischen Skigebiet Saalbach sind sechs Wintersportler aus Thüringen mit dem Schrecken davongekommen. Sie erlitten am Sonntag lediglich Prellungen. Ein österreichischer Skihütten-Mitarbeiter wurde hingegen schwer am Kopf verletzt, als er unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Der 38-Jährige sei nach einer zweistündigen Bergung mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen worden, berichtete die Polizei in Saalbach der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Insgesamt seien elf Menschen verletzt worden, unter ihnen vier weitere Mitarbeiter der Hütte. Sie wurden mit dem Skilift ins Tal gebracht und dort medizinisch versorgt. Die deutschen Wintersportler seien zwischen 20 und 54 Jahre alt, sagte Polizeisprecher Fred Hinterer der dpa. Zunächst war in österreichischen Berichten von einer deutschen Jugendgruppe die Rede gewesen.

Die Unfallopfer saßen im Anhänger des Raupenfahrzeugs, als dieses aus zunächst ungeklärter Ursache unterhalb der Simal-Alm am Schattberg vom Weg abkam, auf die Seite kippte und etwa zehn Meter über eine Böschung abrutschte. Notärzte und Einsatzkräfte eilten aus umliegenden Ortschaften auf Skiern und mit einem Hubschrauber zur Hilfe. Mitarbeiter der Saalbacher Bergbahnen halfen bei der Bergung.

dpa

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