Die schwersten Flugzeugunglücke der letzten Jahre

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Absturz einer American Airlines-Maschine in New York, November 2001.

Paris - Das waren die schlimmsten Flugzeugkatastrophen der letzten Jahre. Ein Überblick:   

12. November 2001:

Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben.

12. Februar 2002:

Eine russische Tupolew Tu-154 mit 199 Menschen an Bord prallt gegen einen schneebedeckten Berg nahe der iranischen Stadt Chorramabad. Niemand überlebt.

25. Mai 2002:

Eine Boeing 747 der taiwanischen Fluggesellschaft China Airlines stürzt vor der taiwanischen Inselgruppe Penghu mit 225 Menschen an Bord ins Meer.

19. Februar 2003:

Beim Absturz eines iranischen Militärflugzeugs vom Typ Iljuschin kommen auf einem Inlandsflug von Sahedan nach Kerman alle 275 Insassen ums Leben.

3. Januar 2004:

Beim Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airline ins Rote Meer werden alle 148 Menschen an Bord getötet.

3. Februar 2005:

Eine Boeing 737-200 der privaten Fluggesellschaft Kam Air zerschellt wenige Kilometer von Kabul entfernt während eines Schneesturms an einem Berg. 104 Menschen werden getötet.

14. August 2005:

Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos.

16. August 2005:

Eine Maschine der kolumbianischen Gesellschaft West Caribbean Airways stürzt auf dem Weg von Panama nach Martinique im Westen von Venezuela ab. Alle 160 Insassen werden getötet.

5. September 2005:

Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben.

22. Oktober 2005:

Kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Lagos stürzt eine Boeing 737 mit 117 Menschen an Bord ab. Keiner überlebt.

10. Dezember 2005:

Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben.

6. Dezember 2005:

Ein iranisches Militärflugzeug stürzt unweit vom Teheraner Flughafen auf ein Wohngebiet. Dabei kommen 115 Menschen ums Leben.

3. Mai 2006:
Bei einem missglückten Landeanflug auf den russischen Badeort Sotschi werden alle 113 Insassen eines armenischen Passagierflugzeugs vom Typ Airbus A320 getötet.

9. Juli 2006:

Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben.

22. August 2006:

Beim Absturz einer Passagiermaschine im Osten der Ukraine kommen alle 170 Insassen ums Leben, darunter 45 Kinder. Die Tu-154 war auf dem Weg vom Badeort Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg.

27. August 2006:

Eine Maschine der Fluggesellschaft Comair stürzt nach dem Start am Flughafen Lexington im US-Staat Kentucky ab. Nur einer der 50 Menschen an Bord überlebt.

29. September 2006:

Nach der Kollision mit einem Privatjet stürzt eine Boeing 737-800 der Billigfluglinie Gol über dem brasilianischen Amazonas-Gebiet ab, dabei kommen alle 154 Insassen ums Leben.

29. Oktober 2006:

Eine Boeing 737 der privaten Fluggesellschaft Aviation Development Company (ADC) stürzt kurz nach dem Start in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja ab. 96 Menschen sterben.

5. Mai 2007:

Eine Boeing 737-800 der Kenya Airways stürzt kurz nach dem Start in der Küstenstadt Douala in Kamerun auf den Weg nach Nairobi in Kenia in einen dichten Mangrovensumpf. Keiner der 114 Insassen überlebt.

17. Juli 2007:

Ein Airbus A320 der brasilianischen Fluggesellschaft TAM mit 176 Menschen an Bord schießt nach der Landung über die regennasse Landebahn hinaus, kracht in eine Tankstelle und geht in Flammen auf.

20. August 2008:

Auf dem Madrider Flughafen Barajas stürzt beim Start eine zweistrahlige MD-80 kurz hinter dem Rollfeld zu Boden und zerschellt. Von den 172 Menschen an Bord überleben nur 19.

24. August 2008: Beim Absturz einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Itek Air nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek kommen 68 Menschen zu Tode. 22 Menschen überlebten das Unglück.

12. Februar 2009:

Eine Turboprop-Maschine stürzt wenige Kilometer vor dem Flughafen von Buffalo im US-Staat New York auf ein Wohnhaus und explodiert. Alle 49 Insassen sowie eine Frau am Boden kommen ums Leben.

1. Juni 2009:

Ein Airbus der Air France mit 228 Menschen an Bord verschwindet auf dem Weg von Brasilien nach Paris von den Radarschirmen. Für die Insassen bestand nach Angaben der Behörden so gut wie keine Hoffnung.

AP

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