Schwere Unwetter in Kalifornien: 500 Häuser evakuiert

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Unwetter haben den Süden Kaliforniens in Alarmbereitschaft versetzt.

Washington - Nach sintflutartigen Regenfällen im Süden Kaliforniens waren Straßen überflutet, und mehr als 500 Häuser wurden wegen Erdrutschgefahr evakuiert.

Nach den schweren Wald- und Buschbränden des vergangenen Jahres sind in den Hügellandschaften viele Abhänge “kahlgefressen“ und nun so durchweicht, dass der Boden nachzugeben droht. Auch ein Abschnitt des San Diego Freeway, eine Hauptverkehrsader, stand unter Wasser und musste gesperrt werden. Heftige Winde heulten in den Schluchten, Tausende Haushalte waren ohne Strom.

Zwei Passagierflugzeuge wurden von Blitzen getroffen, konnten jedoch sicher landen. Örtliche Medien sprachen von einem Monstersturm. Besonders betroffen war die Region Los Angeles. Der nationale Wetterdienst warnte vor weiteren schweren Gewittern im Laufe des Donnerstag und Stürmen in Tornadostärke. In mehreren Städten waren nach Angaben des Senders bereits Dächer eingestürzt.

Ursache für das dritte schwere Unwetter innerhalb weniger Tage ist das Klimaphänomen El Niño. Etwa alle drei bis sieben Jahre dringt warmes Pazifikwasser an die Westküste Südamerikas vor, der kalte Humboldtstrom wird verdrängt. Luftdruckverhältnisse und Windverhältnisse ändern sich dann drastisch. Das Phänomen hat weltweiten Einfluss auf die Wetterverhältnisse.

dpa

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