79-Jähriger laut Ärzten vernehmungsfähig

Schwächeanfall? Polizei befragt Unglücksfahrer von Menden

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Ein 79-Jähriger war mit seinem Auto in den Umzug des Schützenfests in Menden gerast.

Menden - Nach dem Unfall mit zwei Toten bei einem Schützenfest im Sauerland erhofft sich die Polizei von dem Unglücksfahrer Aufschluss über die Ursache.

Die Ärzte erklärten den 79-Jährigen für vernehmungsfähig, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte.

Der Mann war am Sonntag mit seinem Auto in den Umzug des Schützenfests in Menden gerast. Zwei Menschen kamen ums Leben, und mehr als 50 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Nach Angaben des Polizeisprechers sollen darüber hinaus noch weitere Personen zu dem Unfall befragt werden, derzeit seien 16 Zeugen namentlich aufgeführt. Wann sie befragt würden, sei aber noch offen.

Bilder vom Unglück

Bilder: Auto rast in Schützenumzug

Der Rentner hatte offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war auf einer abschüssigen Straße mit seinem A-Klasse-Mercedes ungebremst mitten in den hinteren Teil des Umzuges der Sankt-Hubertus-Schützen gefahren, mit dem der Verein sein 60-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Die Polizei schloss einen Schwächeanfall als Ursache nicht aus.

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Bei dem Unglück wurden 14 Menschen schwer verletzt, daneben gab es 37 Leichtverletzte, die großteils wegen Schocks Betreuung brauchten. Über den aktuellen Zustand der Schwerverletzten konnte ein Feuerwehrsprecher am Montag zunächst noch keine neuen Angaben machen. Bei den Toten handelt es sich laut Polizei um einen 69-jährigen und einen 40-jährigen Mann, die im letzten Teil des Umzugs marschierten.

Die Polizei hatte zunächst von drei Toten berichtet und ihre Angaben erst am Abend nach unten korrigiert. Wie auch die Schwerverletzten wurden die Männer von dem Mercedes überrollt. Der Fahrer hat das Unglück schwer verletzt überlebt und wurde ins Krankenhaus gebracht, war zunächst aber nicht vernehmungsfähig gewesen.

ap

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