Schüler mussten Mathe-Lehrer die Füße küssen

Riad - Bizarrer Kindesmissbrauch an einer privaten Mittelschule in Saudi-Arabien: Die Schüler eines Mathe-Lehrers mussten dem Pädagogen die Füße küssen, wenn sie die Examensfragen vorab erhalten wollten.

Das berichtete die Tageszeitung "Saudi Gazette" am Samstag. Küssten sie ihn auf die Stirn, erhielten sie bei der Bewertung ihrer Arbeiten einen Punkte-Bonus.

Der Direktor der betroffenen Schule in der Hauptstadt Riad mit dem Namen "Al-Baraa" - zu deutsch: "Unschuld" - kündigte die Entlassung des aus Syrien stammenden Pädagogen an. Das Küssen der Füsse wird in der arabischen Welt als Zeichen der Erniedrigung für den Küssenden betrachtet. Die Füße müssen im Islam wie Hände und Gesicht vor jedem Gebet gewaschen werden.

dpa

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