Schreiber im Juli vor kanadischem Gericht

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Karlheinz Schreiber

New York/Ottawa - Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber hat erneut einen Aufschub seiner Auslieferung nach Deutschland erwirkt.

Das kanadische Justizministerium bestätigte am Mittwochabend in Ottawa, dass der Deutsch-Kanadier für den 10. Juli einen Termin am Berufungsgericht von Ontario gewährt bekommen hat. Dort wollte er erneut Einspruch gegen seine Übergabe an die deutsche Justiz erheben. Mit den Einsprüchen, die regelmäßig abgelehnt werden, hat Schreiber in der Vergangenheit immer wieder Zeit gewonnen.

Außerdem soll der Geschäftsmann nach eigenen Angaben dem Untersuchungsausschuss zur Klärung der Schmiergeldaffäre um Kanadas Ex-Premier Brian Mulroney weiter zur Verfügung stehen.

Schreiber, eine Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre, ist in Deutschland wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung angeklagt. Er wehrt sich in Kanada seit Jahren mit allen juristischen Mitteln dagegen, an die Augsburger Justiz übergestellt zu werden.

dpa

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