Schneesturm und Lawinen: Tote in Afghanistan

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Der Winter kosten in Afghanistan vielen Menschen das Leben.

Kabul - Bei einem heftigen Schneesturm sind auf dem höchsten Pass Afghanistans mindestens sieben Menschen von Lawinen in den Tod gerissen worden oder erfroren.

Der Polizeichef der nordafghanischen Provinz Baghlan, General Kabir Adarabi, sagte am Dienstag, seit Beginn des Unwetters am Vortag auf dem 3300 Meter hohen Salang-Pass seien bis zu 40 weitere Menschen verletzt worden. “Rund 100 Fahrzeuge stecken immer noch in der von Schnee blockierten Straße nahe des Haupttunnels fest, aber der starke Schneesturm behindert das Vorankommen der Rettungskräfte.“

Der Salang-Pass verbindet die afghanische Hauptstadt Kabul mit dem Norden des Landes und führt durch einen fünf Kilometer langen Tunnel. Der Sprecher des afghanischen Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi, sagte, die Rettungskräfte würden von mehr als hundert Soldaten und Dutzenden Polizisten unterstützt. Im Laufe der Nacht hätten die Helfer Dutzende Überlebende aus den Schneemassen gerettet. Krankenwagen und Räumfahrzeuge seien in die Region geschickt worden.

dpa

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