Schiffbrüchige nach zwei Monaten in Pazifik gerettet

Sydney - Plötzlich ging ihnen das Benzin aus und sie steckten fest: Im Pazifik ist eine Gruppe Schiffbrüchiger gerettet worden, die zwei Monate lang in einem kleinen Boot überlebt haben.

Die Männer wollten im September von Papua-Neuguinea aus zur 50 Kilometer entfernten Insel Lihir fahren, als ihnen das Benzin ausging und ihr Boot auf das Meer hinausgetrieben wurde, berichtete der australische Rundfunk ABC am Mittwoch.

Unterernährt und verbrannt

Die Hubschraubercrew eines amerikanischen Trawlers entdeckte die Männer am Sonntag tausende Kilometer von Papua-Neuguinea entfernt vor der Insel Nauru. Zwei Männer an Bord waren so geschwächt, dass sie kurz nach der Entdeckung starben. Die fünf Überlebenden kamen am Dienstagabend auf den Marshall-Inseln an, wo sie sich inzwischen in einem Krankenhaus erholen. Sie seien unterernährt und von der Sonne schwer verbrannt, hieß es. Insgesamt waren acht Männer an Bord gewesen. Ein 17-Jähriger war wenige Tage vor der Rettung über Bord gegangen und ertrunken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Der Letzte, der den Mond betrat: US-Astronaut Eugene Cernan ist tot

Der Letzte, der den Mond betrat: US-Astronaut Eugene Cernan ist tot

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Nach Amokfahrt: Säugling erliegt seinen Verletzungen

Kommentare