Schießerei zwischen Drogenbande und Militär: 16 Tote

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Ein mexikanischer Soldat.

Acapulco - Bei einer Schießerei zwischen Soldaten und mutmaßlichen Mitgliedern einer Drogenbande im mexikanischen Badeort Acapulco sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.

Das Feuergefecht, das in der Nacht auf Sonntag in einem Hotel stattfand, dauerte nach Militärangaben etwa zwei Stunden. Bei den Opfern handele es sich um 15 Bandenmitglieder und einen Soldaten.

Einem Oberst zufolge griff das Militär ein, nachdem es einen Hinweis auf die Anwesenheit der schwer Bewaffneten in dem Hotel erhalten hatte. Die Männer hätten sofort das Feuer eröffnet und auch etwa 50 Granaten auf die anrückenden Soldaten geschleudert.

Nach dem Ende der Schießerei seien in dem Gebäude vier Polizisten befreit worden, die von den Bewaffneten als Geiseln genommen worden seien.

Leiche ohne Kopfe gefunden

Am Freitagabend wurde in Acapulco die Leiche einer enthaupteten Frau entdeckt. Nach Angaben der mexikanischen Staatsanwaltschaft wurde der Kopf zunächst nicht gefunden. Im Bandenkrieg der Drogenkartelle in Mexiko sind Enthauptungen und andere brutale Verbrechen fast schon an der Tagesordnung.

Seit Dezember 2006 - dem Beginn einer landesweiten Großoffensive gegen das organisierte Verbrechen - sind schon fast 11.000 Menschen getötet worden. In der Grenzstadt Tijuana wurden am Freitag in einem Industriegebiet zwei Köpfe von Menschen gefunden. Die Polizei versuchte zu klären, ob zwei im niederkalifornischen Badeort Rosarito entdeckte kopflose Leichen von denselben Opfern stammen.

AP

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