Drogenkrieg: Polizei verstärkt Patrouillen in Rio

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Nach Schießereien im Drogenmilieu von Rio de Janeiro mit mindestens 14 Toten hat die Polizei ihre Patrouillen in der brasilianischen Millionenstadt verstärkt.

Rio de Janeiro - Nach Schießereien im Drogenmilieu von Rio de Janeiro mit mindestens 15 Toten hat die Polizei ihre Patrouillen in der brasilianischen Millionenstadt verstärkt.

Nach den massiven Schießereien zwischen rivalisierenden Drogenbanden sowie der Polizei in Armensiedlungen (Favelas) von Rio de Janeiro hat sich die Zahl der Todesopfer auf 15 erhöht. Ein Polizeibeamter erlag nach Medienberichten am Montag in einem Militärkrankenhaus seinen schweren Verbrennungen. Er war einer von sechs Insassen eines Polizeihubschraubers, der am Samstag beschossen wurde und nach eine Notlandung in Flammen aufging. Zwei 29 und 39 Jahre Beamte kamen in dem Helikopter ums Leben. Die anderen hatten sich verletzt retten können, bevor der Hubschrauber explodierte.

Bilder: Drogenkrieg in Rio de Janeiro

Brutaler Drogenkrieg in Rio

Die Schießereien hatten in der Nacht zum Samstag in der Favela “Morro dos Macacos“ im Stadtteil Vila Isabel begonnen, als verfeindete Mitglieder zweier Drogengangs aufeinandertrafen. Allein am Samstag kamen dabei insgesamt zwölf Menschen ums Leben. Am Sonntag hatten Spezialeinheiten zudem in einer anderen Favela im Norden Rios zwei mutmaßliche Drogendealer erschossen. Während der Auseinandersetzungen wurden mehrere Busse in Brand gesteckt. Der Bandenkrieg tobte nur unweit des legendären Maracanã-Stadions, wo 2016 die Olympischen Spiele eröffnet werden. Am Wochenende hatte die Polizei mehr als 4000 Beamte im Einsatz.

dpa

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