Saudi-Arabien: Mindestens 106 Tote durch Unwetter

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Tausende Pilger sind derzeit auf dem Weg nach Mekka.

Dschidda - In Saudi-Arabien hat ein heftiges Unwetter am vergangenen Mittwoch bislang mindestens 106 Menschen in den Tod gerissen.

Nach offiziellen Angaben vom Samstag suchen Rettungsmannschaften noch immer nach Vermissten und rechnen mit zahlreichen weiteren Opfern. Die meisten ertranken am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag, als der Regen in der Umgebung der Stadt Dschidda und in Mekka kleine Bäche in reißende Flüsse verwandelte.

Unter den Vermissten seien möglicherweise auch einige der rund 2,5 Millionen Pilger, die sich in diesen Tagen zur islamischen Wallfahrt (“Hadsch“) in Mekka versammeln. In den Städten Mekka und Dschidda halten sich auch außerhalb der “Hadsch“-Zeit viele Ausländer auf, die in Saudi-Arabien arbeiten.

Die Zeitung “Arab News“ hatte berichtet, am Mittwoch seien in der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer binnen zwei Stunden 70 Millimeter Regen gefallen - das sind mehr als zwei Drittel der durchschnittlichen jährlichen Regenmenge für Saudi-Arabien.

dpa

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