Kameraden gegessen

Russland: Kannibale zu Haft verurteilt

Jakutsk - Wegen Kannibalismus wurde ein Mann in Russland zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er gestand, Teile seines toten Kameraden gegessen zu haben. Ermordet habe er diesen aber nicht.

In einem Fall von Kannibalismus muss ein Russe in Sibirien für zwölf Jahre ins Straflager. Der Mann hatte in der sibirischen Taiga einen Kameraden teilweise gegessen. Das Oberste Gericht der Teilrepublik Jakutien verurteilte ihn wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung mit Todesfolge, wie die Agentur Tass am Mittwoch meldete.

Der Verurteilte hatte den Verzehr von Menschenfleisch gestanden, aber behauptet, der Mann sei eines natürlichen Todes gestorben. Ermittler hatten die Knochen des Opfers entdeckt.

Dem Urteil zufolge hatte sich der Täter 2012 mit drei Angelfreunden in der Taiga verirrt. Einer von ihnen wurde sein Opfer. Das Oberste Gericht verschärfte auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Urteil vom Juni, nach dem er zu dreieinhalb Jahren verurteilt worden war.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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