Was geschah mit Max (3)?

Adoptivkind tot: Russland bezweifelt Unfall

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Bobby Bland erläutert die Ergebnisse der Autopsie.

Moskau - Die russische Regierung zweifelt an dem offiziellem Untersuchungsergebnis der US-Behörden, wonach der Tod eines dreijährigen russischen Adoptivkinds in Texas ein Unfall war.

Der Beauftragte für Menschenrechtsfragen im Außenministerium, Konstantin Dolgow, sagte am Samstag in Moskau, es müssten nun weitere Untersuchungen folgen. Zudem verlangte er die Offenlegung der Autopsieergebnisse.

Bereits unmittelbar nach dem Tod es Jungen am 21. Januar hatten russische Ermittler schwere Vorwürfe erhoben. Doch am Freitag erklärte US-Bezirksstaatsanwalt Bobby Bland, der kleine Max sei an inneren Verletzungen gestorben, die er sich selbst zugefügt habe. Auch die Blutergüsse an seinem Körper habe sich der Dreijährige selbst beigebracht. Drogen seien in seinem Körper nicht gefunden worden.

Max war am 21. Januar vor dem Haus seiner amerikanischen Adoptiveltern in der Stadt Gardenville tot aufgefunden worden. Die oberste Ermittlungsbehörde in Moskau hatte daraufhin erklärt, der Junge sei in Texas unmenschlich behandelt worden.

Russland hatte vor einigen Wochen weitere Adoptionen russischer Kinder durch US-Bürger verboten. In den vergangenen 20 Jahren waren mehr als 60 000 Adoptivkinder in die USA gekommen. Mindestens 19 von ihnen starben dort.

AP

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