Russische Polizei nimmt mutmaßlichen "Kannibalen" fest

Moskau - Ein 21 Jahre alter Koch soll in Russland einen Mann getötet, dessen Fleisch zu Bouletten und Wurst verarbeitet und gegessen haben.

Der mutmaßliche “Kannibale“ sei in Murmansk im Norden Russlands festgenommen worden, teilte die örtliche Ermittlungsbehörde am Montag im Internet mit. Das Opfer habe vermutlich über eine Kontaktseite für Schwule den Tatverdächtigen kennengelernt, berichtete das Internetportal vesti.ru des Moskauer Staatsfernsehens. In der Wohnung habe der Koch aus Verlangen, Menschenfleisch zu kosten, das Opfer mit einem Messer erstochen, schrieb das Boulevard-Nachrichtenportal lifenews.ru.

Die Fahnder in Murmansk leiteten Ermittlungen wegen Mordes und “Kannibalismus“-Verdachts ein. Übereinstimmend berichteten Medien, dass der Verdächtige in einem Restaurant gearbeitet habe. Nach Angaben von lifenews.ru bereitete der mutmaßliche “Kannibale“ aus dem Menschenfleisch Bouletten und Wurst, nahm dies auf einen Film auf und stellte den Clip ins Internet. Im Mai waren in St. Petersburg zwei 20-Jährige zu 18 und 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ein 16-jähriges Mädchen getötet und teilsweise gegessen hatten.

dpa

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