Russische Armee setzt auf aufblasbare Waffen

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Russische Panzer: Unsicher ist neuerdings, ob es sich dabei um eine aufblasbare Attrappe handelt.

Moskau - Mit aufblasbaren Panzern und Raketen-Attrappen will die russische Armee Feinde abschrecken. Mit den Waffen voller Luft will Moskau die gegnerische Militärspionage hinters Licht führen.

Die Landstreitkräfte erhielten in Kürze zahlreiche Imitate moderner Raketenabwehrsysteme, um die gegnerische Militärspionage zu täuschen. Das meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium am Montag in Moskau.

Die Nachbildungen seien von einem Radar nicht als Fälschung zu erkennen und hätten schon in der Sowjetarmee große Tradition gehabt. Das sagte ein Mitarbeiter der Moskauer Firma Rusbal, die die Attrappen herstellt.

Flugzeuge aus Gummi und aufblasbare Panzer hatte die russische Armee bereits in den vergangenen Jahren gekauft. Nach Angaben des Ministeriums sollen in Zukunft auch verstärkt Kulissen militärischer Stellungen aus Holz zum Einsatz kommen. Die Initiative erinnert an Potemkinsche Dörfer, mit denen Fürst und Feldmarschall Grigori Potjomkin (1739-1791) mit Häuserattrappen Zarin Katharina die Große getäuscht haben soll.

Russlands Armee gilt als chronisch unterfinanziert und uneffektiv. Ein Großteil der Ausrüstung stammt noch aus Zeiten des Kalten Kriegs.

dpa

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