Stundenlanges Bangen um Vermisste nach Raftingunfall

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Ein von der Feuerwehr Doren am Samstag herausgegebenes Foto zeigt Einsatzkraefte und Teilnehmer einer Raftingtour am Campingplatz Doren.

Bregenz - Bei einer Raftingtour im österreichischen Bundesland Vorarlberg sind am Samstag mehrere Boote gekentert und 74 Freizeitsportler ins Wasser geschleudert worden.

Mindestens zehn Personen galten vorübergehend als vermisst, zwölf mussten aus den Fluten geborgen werden. Rund 240 Helfer waren im Einsatz, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Die Suche nach den Verunglückten gestaltete sich laut Feuerwehr schwierig, weil die genaue Teilnehmerzahl nicht klar war. Fast fünf Stunden lang wechselten sich Meldungen von der Bergung aller Gekenterten und der Suche nach weiteren Vermissten ab.

Die Teilnehmer waren in insgesamt fünf Booten zu einer Raftingtour im Bregenzerwald aufgebrochen. Bei Alberschwende im Bezirk Bregenz kenterten die Boote gegen 12.00 Uhr an einem Kraftwerks-Wehr. “Der Großteil der Bootsinsassen konnte sich selbst retten, zwölf Personen wurden von der Wasserrettung aus der Ache geborgen“, erklärte Einsatzleiter Sebastian Hellbock laut APA. Acht Freizeitsportler mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Über die Nationalität der Verunglückten war nichts bekannt.

AP

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