Rund 60 gestrandete Wale in Neuseeland gerettet

+
Einer der gestrandeten Grindwale an der Küste von Farewell Spit. Foto: New Zealand DOC/Matt Nalder

Wellington (dpa) - Nach der Strandung von fast 200 Grindwalen an der Küste Neuseelands ist mehr als die Hälfte der Tiere verendet. Etwa 60 der Meeressäuger seien aber gerettet worden, teilte die Umweltbehörde DOC mit.

Freiwilligen Helfern sei es gelungen, die Wale mit Einsetzen der Flut in tieferes Wasser zu leiten. "Sie sammeln sich und haben Kurs nach Süden genommen, was eine wirklich gute Sache ist", sagte der örtliche DOC-Verantwortliche Andrew Lamason. Derzeit sehe es recht positiv aus.

Es herrscht dennoch die Sorge, dass die Wale, wie schon zuvor geschehen, umkehren und erneut stranden. Für diesen Fall schließen die Behörden auch ein Einschläfern nicht aus. Die 198 Meeressäuger waren am Freitag bei Farewell Spit entdeckt worden, einer schmalen Landzunge an der Nordspitze der Südinsel Neuseelands. Es war eine der größten Wal-Strandungen in der Geschichte des Landes. Rund 500 Freiwillige hatten seither versucht, die Tiere mit Wasserkübeln und nassen Decken feucht zu halten. Warum die Meeressäuger stranden, ist unklar. Womöglich verirrt sich ein krankes Tier in seichtes Wasser und die anderen folgen.

Walretter-Organisation Project Jonah auf Facebook

Das könnte Sie auch interessieren

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare