550.000 Obdachlose bei Hochwasser

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Ein Hochwasser verwüstet den Südwesten Chinas.

Peking - Tagelange sintflutartige Regenfälle haben im Süden Chinas verheerende Überschwemmungen ausgelöst. Mindestens 15 Menschen kamen bis Sonntag ums Leben, mehr als 550.000 mussten ihre Häuser verlassen.

Hunderte Gebäude stürzten ein, Straßen waren überflutet und auch ein Damm wurde beschädigt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Allein aus dessen Umkreis mussten rund 15.000 Menschen evakuiert werden. Besonders betroffen waren die Provinzen Hunan, Fujian, Jiangxi und vor allem auch Guangxi, wo der Fluss Rongjiang über seine Ufer trat.

Im Bezirk Rongshui stand das Wasser teils 2,50 Meter hoch, 80 Prozent der Fläche waren überflutet, wie die Behörden mitteilten. Rund 300 Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren waren in ihrer Schule von der Außenwelt abgeschnitten.

Es sei der höchste Wasserstand seit Jahrzehnten, hieß es. Berichten staatlicher Medien zufolge war die Provinz Guangxi von den seit Mittwoch anhaltenden Regenfällen am schwersten betroffen. Dort mussten rund 290.000 Menschen vor den Wassermassen fliehen. In Hunan mussten 140.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen, in Jiangxi waren es den Angaben zufolge 100.000 Menschen.

AP

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