Rotes Kreuz: Hilfe in Libyen schwierig

+

Genf - Das Internationale Rote Kreuz beklagt, keinen Zugang zu großen Teilen Libyens zu haben, um der Zivilbevölkerung zu helfen.

Die Situation habe sich zu einem “Bürgerkrieg“ entwickelt, sagte der Präsident des Komitees, Jakob Kellenberger, am Donnerstag. Es sei nicht akzeptabel, dass auch 24 Tage nach Beginn der Kämpfe ein großer Teil des Landes noch von humanitärer Hilfe abgeschnitten sei.

Libyens Regierung habe ihm mitgeteilt, dass eine humanitäre Unterstützung von Außen nicht nötig sei, sagte Kellenberger. Deshalb habe das Internationale Rote Kreuz zu den von Tripolis kontrollierten Regionen Libyens bisher noch überhaupt keinen Zugang.

Die medizinische Hilfe im Osten, wo die Aufständischen in großen Teilen das Sagen haben, werde durch die Kämpfe behindert. Auch libysche Ärzte haben Probleme, zu den Verletzten durchzukommen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz

Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz

Montags-Training im Schnee 

Montags-Training im Schnee 

Weihnachtshaus Calle: Neue Lichter und Eskimos

Weihnachtshaus Calle: Neue Lichter und Eskimos

Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen

Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen

Meistgelesene Artikel

Betrunkener tötet zwölf Fasane auf bestialische Weise

Betrunkener tötet zwölf Fasane auf bestialische Weise

So kreativ demonstrieren die Stuttgarter gegen einen weiteren Primark 

So kreativ demonstrieren die Stuttgarter gegen einen weiteren Primark 

Fies: Panda-Junges erschreckt Emmanuel Macrons Frau

Fies: Panda-Junges erschreckt Emmanuel Macrons Frau

Zugunglück von Meerbusch: Mögliche Ursache durchgesickert

Zugunglück von Meerbusch: Mögliche Ursache durchgesickert

Kommentare