Flucht mit Taxi

Rollstuhlfahrer raubt Bank in Kroatien aus

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Nach dem Raubüberfall ließ sich der Täter noch vom Taxifahrer helfen, den Geldkoffer om Kofferraum zu verstauen.

Zagreb - Freundliche Menschen halfen ihm in die Bank. Erst als der Rollstuhlfahrer schrie, er habe eine Granate, erkannten sie, dass sie unwissenderweise zu Komplizen in einem Überfall geworden waren.

Mitten in Zagreb hat ein Rollstuhlfahrer eine Bank ausgeraubt und dabei rund 6600 Euro erbeutet. Der 35-jährige Kroate fuhr am Freitag in eine Filiale der österreichischen Erste-Bank und schrie: "Ich habe eine Granate!", wie örtliche Medien berichteten. Die geschockten Angestellten händigten dem Bankräuber rund 50.000 Kunas (etwa 6600 Euro) aus. Zuvor hatten ihm nichtsahnende Kunden die Tür aufgehalten und hinein geholfen. 

Mit seiner Beute begab sich der Rollstuhlfahrer den Berichten zufolge in aller Ruhe zu einem Taxistand, ließ sich von einem Fahrer ins Auto helfen, seinen Rollstuhl im Kofferraum verstauen und fuhr davon. Das Taxi brachte den Mann in das gut 80 Kilometer von der Hauptstadt entfernte Bjelovar. Dort wurde er von der Polizei festgenommen.

AFP

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