Rettungseinsatz in der Antarktis

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Ein Flugzeug der neuseeländischen Luftwaffe flog den erkrankten Mitarbeit aus.

Wellington - Ein schwer erkrankter Mitarbeiter der amerikanischen Forschungsstation McMurdo in der Antarktis ist mit einem Flugzeug in Sicherheit gebracht worden.

Die Maschine der neuseeländischen Luftwaffe  mit drei Medizinern an Bord traf am Dienstagmittag Ortszeit an der Station ein, wo noch wenige Stunden zuvor ein Blizzard getobt hatte. Das Flugzeug nahm den Patienten auf, wurde aufgetankt und flog nach rund eineinhalb Stunden wieder in Richtung Neuseeland ab, wie ein Sprecher der Luftwaffe der Nachrichtenagentur AP sagte. Der Mann sollte in ein Krankenhaus in Christchurch gebracht werden. Über die Erkrankung des Mitarbeiters wurde nichts Näheres mitgeteilt.

Nach Angaben des Piloten war sein Zustand stabil. In der Antarktis herrschen noch immer winterliche Witterungsbedingungen mit Temperaturen um minus 35 Grad. Auf dem Stützpunkt McMurdo arbeiten im Winter mehr als 500 Amerikaner. In den vergangenen Jahren kam es zwei Mal vor, dass Mitarbeiter einer Polarstation aus medizinischen Gründen ausgeflogen werden mussten. Ein Fall betraf 1999 mitten im antarktischen Winter eine Ärztin, die an Brustkrebs erkrankt war und dringend behandelt werden musste.

dapd

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