Rekord-Entschädigung für 19 Jahre unschuldig im Knast

New York - Barry Gibbs (61) saß 19 Jahre lang unschuldig im Gefängnis. Er war 1988 nach einer falschen Zeugenaussage wegen Mordes verurteilt worden. Jetzt erhält er eine Rekord-Entschädigung.

Weil er wegen einer falschen Zeugenaussage 19 Jahre unschuldig im Gefängnis saß, hat ein Mann von einem Gericht in New York eine Entschädigung von 9,9 Millionen Dollar zuerkannt bekommen. Der heute 61-jährige Barry Gibbs war 1988 wegen der Ermordung einer Prostituierten verurteilt worden. Er kam 2005 frei, nachdem ein Zeuge erklärt hatte, der frühere New Yorker Polizist Louis Eppolito habe ihn gezwungen, Gibbs zu identifizieren.

Eppolito war zusammen mit einem Kollegen nicht nur als Polizist tätig, sondern auch als Auftragskiller für die Mafia. Beide wurden im April 2006 schuldig befunden, für acht Morde verantwortlich gewesen zu sein und zu lebenslanger Haft verurteilt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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