Nach Bombendrohung

Fährverkehr nach Dänemark läuft wieder nach Plan

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Wegen einer Bombendrohung musste die Reederei Scandlines den Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark am Mittwoch vorübergehend einstellen. Foto: Jens Büttner

Die anonyme Drohung kam per Telefon: Auf einer Scandlines-Fähre könnte eine Bombe explodieren. Der Fährverkehr zwischen Dänemark und Deutschland wurde gestoppt, Spürhunde durchsuchten Schiffe, vor dem Fährhafen gab es kilometerlangen Stau. Nun läuft wieder alles nach Plan.

Puttgarden (dpa) - Nachdem eine Bombendrohung den Fährverkehr auf der Ostsee zwischen Deutschland und Dänemark für Stunden völlig lahmgelegt hat, ermittelt die Polizei. Der Verkehr läuft nach Angaben der Reederei Scandlines inzwischen wieder völlig normal.

Es gibt keine Wartezeiten mehr, weder in Rostock noch in Puttgarden. Die Lübecker Polizei war noch bis nach Mitternacht im Einsatz gewesen, zuletzt um den Betrieb wieder in Fluss zu bekommen. Vor dem Fährbahnhof hatten sich über mehrere Kilometer vor allem Lastwagen gestaut. Die Durchsuchung der letzten Fähre, "Schleswig-Holstein", war laut Polizei um 22.30 Uhr abgeschlossen. Auch hier wurde Entwarnung gegeben. Es seien keine verdächtigen Gegenstände entdeckt worden.

Die dänische Polizei wollte sich am Donnerstag nicht genauer zur Art der Bedrohung äußern, auch nicht, ob die Drohung von einem Mann oder einer Frau kam. Scandlines sprach von einer sehr konkreten Drohung, wobei unklar geblieben sei, gegen welche Fähre sie gerichtet gewesen sei. Von der Unterbrechung des Fährverkehrs auf der sogenannten Vogelfluglinie seien etwa 1500 Passagiere betroffen gewesen.

Mitteilung Scandlines

Abschlussmitteilung der Polizei

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