Rebellischer Flugbegleiter hat gekündigt

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Der rebellische Flugbegleiter Steven Slater hat gekündigt.

New York - Als “rebellischer Flugbegleiter“ ist er in den USA wie ein Volksheld gefeiert worden, jetzt hat Steven Slater seinen geliebten Job gekündigt. Die Hintergründe:

Der 38-Jährige habe die Stelle von sich aus aufgegeben, erklärte sein Anwalt. Am Wochenende hatte es Gerüchte gegeben, Slater sei gefeuert worden. Er hatte nach der Landung einer Passagierin über das Bordlautsprechersystem die Meinung gesagt und sich mit zwei Bierflaschen in der Hand über die Notrutsche aus der Maschine verabschiedet. Nach dem Zwischenfall Anfang August wurde er vorübergehend festgenommen und vom Dienst suspendiert.

Sein Arbeitgeber, die Fluggesellschaft JetBlue, hatte am Samstag erklärt, Slater arbeite nicht länger dort. “Er wurde nicht entlassen“, sagte sein Anwalt Daniel Horwitz dazu am Sonntag. Der Flugbegleiter war rund drei Jahre bei JetBlue beschäftigt. Nach seiner Festnahme hatte er erklärt, er liebe das Fliegen und wolle in seinen Job zurückkehren. Etliche seiner Zigtausend Fans im Internet appellierten an JetBlue, Slater als Mitarbeiter zu behalten. Neben der Begeisterung für den Flugbegleiter tauchten allerdings auch Stimmen auf, die ihn für die Eskalation an Bord der geparkten Maschine am 9. August verantwortlich machen.

Zunächst hieß es, vor seinem spektakulären Abgang habe eine Passagierin Slater mit ihrem Handgepäck am Kopf getroffen und ihm anschließend eine Entschuldigung verweigert. Zwei Zeugen widersprachen dieser Darstellung jedoch. So berichtete eine Passagierin, dass die Unterhaltung zwischen der betroffenen Frau und Slater normal verlaufen sei, bis dieser einen unflätigen Ausdruck benutzt habe.

dapd

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