Raumfahrtpanne: Russland verliert Satelliten

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Das Raumschiff Sojus TMA-03M mit drei Besatzungsmitgliedern aus Russland, den USA und Niederlanden startet am Mittwoch (21.12.11) vom Kosmodrom Baikonur, Kasachstan.

Moskau - Bei einer neuen schweren Raumfahrtpanne hat Russland kurz nach dem Start einer fehlerhaften Sojus-Rakete einen militärischen Kommunikationssatelliten verloren. Der Grund ist bekannt und mehr als ärgerlich.

Der vom Weltraumbahnhof Plessezk im Norden Russlands gestartete Meridian-Satellit sei vermutlich in Sibirien abgestürzt, meldete die Agentur Interfax am Freitag unter Berufung auf Raumfahrtkreise.

Wegen einer fehlerhaften Zündung der dritten Stufe der Trägerrakete habe der Satellit nicht die erforderliche Erdumlaufbahn erreicht, hieß es. Zuletzt hatte Russland nach einer ganzen Reihe von Rückschlägen die Marsmond-Raumsonde Phobos-Grunt verloren.

dpa

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