Python gehalten - Mann muss ins Gefängnis

Wellington - Ein Neuseeländer hat illegal eine Python gehalten und muss deshalb vier Monate ins Gefängnis. Sein "Haustier" wurde eingeschläfert. Die harten Strafen haben auch einen Hintergrund.

Ein Neuseeländer hat in seiner schlangenfreien Heimat illegal einen Python gehalten und muss deshalb vier Monate ins Gefängnis. Der 38-Jährige bekannte sich vor Gericht schuldig, wie das Agrarministerium am Mittwoch in Wellington berichtete. In Neuseeland gibt es keine Schlangen, und die Regierung achtet streng darauf, dass das so bleibt, um die heimische Artenvielfalt nicht zu gefährden. Richter Russell Callander vom Distriktgericht in Palmerston North verhängte die strenge Strafe am Dienstag nach Angaben des Ministeriums auch zur Abschreckung gegen Schlangenschmuggler.

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Der etwa einjährige Rautenpython stammte aller Wahrscheinlichkeit nach aus Australien. Er wurde im März bei dem Mann entdeckt. Der Python wurde eingeschläfert.

dpa

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