EU prüft Japan-Importe weiter auf Radioaktivität

Brüssel - Lebensmittel aus Japan müssen bis mindestens Ende des Jahres weiterhin auf radioaktive Strahlung getestet werden. Die EU-Experten sehr aber nur ein geringes Risiko für verseuchte Produkte.

Das zuständige Gremium aus EU-Experten in Brüssel hat die Zwangskontrollen für Lebens- und Futtermittel, die in die EU eingeführt werden, noch einmal verlängert. Das Risiko verseuchter Lebensmittel sei aber weiterhin “sehr niedrig“, erklärte die EU-Kommission am Freitag. In dem Gremium, dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit, sitzen Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten.

Die EU hatte Ende März nach der Atomkatastrophe von Fukushima Zwangskontrollen für Lebens- und Futtermitteln aus zwölf japanischen Präfekturen verhängt. Die Tests auf Radioaktivität müssen bereits in Japan erfolgen. In Europa werden die Waren zudem stichprobenartig untersucht.

Fukushima: Luftaufnahmen der AKW-Katastrophe

Fukushima: Luftaufnahmen der AKW-Katastrophe

Bei Importen aus den anderen 35 Präfekturen des Inselstaats verlangt die EU eine schriftliche Erklärung, aus denen der Herkunftsort hervorgeht. Auch diese Einfuhren werden zum Teil nochmals in den EU-Mitgliedländern kontrolliert. Die Maßnahmen werden jeden Monat überprüft. Japan exportiert vergleichsweise wenig Nahrung nach Europa.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Meistgelesene Artikel

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Verheerende Waldbrände in Portugal - mehr als 30 Tote

Verheerende Waldbrände in Portugal - mehr als 30 Tote

Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland

Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland

Menschenfressender Tiger in Indien getötet

Menschenfressender Tiger in Indien getötet

Kommentare