Prêt-à-Porter: So heiß wird der Winter 2010/11

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Nach einem Marathon von neun Tagen Mode sind die Pariser Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Herbst/Winter 2010/11 am Mittwoch in die Endrunde gegangen.

Paris - Nach einem Marathon von neun Tagen Mode sind die Pariser Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Herbst/Winter 2010/11 am Mittwoch in die Endrunde gegangen.

Nach den Präsentationen von Dior, Gaultier, Balenciaga, Chanel oder Yves Saint Laurent haben sich die Trends klar herauskristallisiert. Ebenso aber auch die Tops und Flops der Schauenwoche:

Top: Der neue Purismus in der Mode der kommenden Saison. Stella McCartney, Céline oder Saint Laurent zeigten pure, super geschnittene Sachen, die trotz aller Strenge feminin wirkten. Endlich können Modefans auch mal trendy ins Büro gehen.

So heiß wird der Winter 2010/11

Prêt-à-Porter: So heiß wird der Winter 2010/11

Flop: Wie in der vergangenen Saison wieder Lindsay Lohan. Das letzte Mal blamierte sie sich als künstlerische Beraterin von Ungaro. Diesmal war sie dort nicht mehr zu sehen, kam aber als VIP-Gast (bei Dior verspätet) zu allerlei anderen Schauen mit scheußlich aussehenden schwarz gefärbten Haaren und Sonnenbrille.

Top: Die Kulisse bei Chanel. Eine Eislandschaft erhob sich inmitten von gletscherblauem Wasser im Grand Palais. Passend dazu der elegante Eisbärenlook der Models - Karl Lagerfeld hat den Bogen raus.

Flop: Die Halle Freyssinet, in der einige Top-Designer wie Lanvin, Valentino oder Maison Martin Margiela zeigten. Schon im Herbst hassten alle die unwirtliche Location am südöstlichen Zipfel der Stadt. Zu dem mühsamen Weg gesellte sich nun die Kälte. Die Modeleute saßen zitternd auf ihren Plätzen bei fast einstündigen Verspätungen der Schauen.

Top: “Mops-Luftballons“ aus Stanniolfolie - verteilt vom Magazin “Grazia“. Am Band wirkten die schwebenden Hunde, die viele Redakteurinnen in Laufe des Tages hinter sich herzogen, täuschend echt. Japanische Kollegen kamen aus dem Kichern nicht mehr heraus.

Flop: Die Präsentation des in den Editions Assouline erschienenen Buches über 60er Jahre Kreativität von Pierre Cardin. Cardin war mal ein Superstar, dann verramschte er seine Marke. Ähnlich “ramschig“ wirkte auch der Empfang im einst legendären Restaurant Maxim's. Das Interieur braucht mal eine Generalüberholung, für ein Glas Champagner musste man ewig lange anstehen, Cardin war im unendlichen Ansturm der Pariser Haute Volée kaum zu sehen, und das Buch durfte man nach dem Desaster noch für schlappe 65 Euro erstehen.

dpa

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