Proteste gegen Hundefleisch-Festival in China

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Zahlreiche Hunde wurden geschlachtet, gekocht und zum Verzehr angeboten. Foto: Wu Hong

Peking (dpa) - Trotz Protesten von Tierschützern hat in der südchinesischen Stadt Yulin das jährliche Hundefleisch-Festival begonnen. An Ständen und in Restaurants wurden zahlreiche Hunde geschlachtet, gekocht und zum Verzehr angeboten.

Die Verkäufer des Hundefleischs berufen sich auf eine alte Tradition, mit der in Yulin die Sommersonnenwende gefeiert werde. Tierschützer versuchten auf den Märkten, einzelne Tiere freizukaufen.

Der Tierschutzorganisation Humane Society International (HSI) zufolge dürften dennoch mehrere Tausend Hunde und auch Katzen getötet werden. HSI wirft den Veranstaltern vor, die Tiere in zu enge, rostige Käfige einzusperren und sie brutal totzuprügeln. Teilweise handele es sich auch um gestohlene Haustiere. Wegen anhaltender Proteste gegen das Festival geht die Zahl der getöteten Tiere in Yulin seit Jahren zurück. Anders als in westlichen Vorurteilen verbreitet essen nur wenige Chinesen in einigen Landesteilen Hundefleisch als Delikatesse.

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