Transporter "Cygnus"

Privater Raumtransporter mit Nachschub für ISS ins All gestartet

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Der Transporter "Cygnus" hob am Dienstag um 23.05 Uhr vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab.

Cape Canaveral - Ein unbemannter privater Raumtransporter mit Nachschub für die Internationale Raumstation (ISS) ist planmäßig ins All gestartet.

Der Transporter "Cygnus" des Unternehmens Orbital hob am Dienstag um 23.05 Uhr (Ortszeit, Mittwoch 04.05 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Nach Ende der Mission soll die Kapsel für ein Experiment gezielt in Brand gesetzt werden.

Eine Trägerrakete vom Typ Atlas 5 brachte "Cygnus" ins All. An Bord befanden sich mehr als dreieinhalb Tonnen Material, unter anderem Lebensmittel, Kleidung für die Astronauten und Forschungsutensilien.

Dazu zählen ein neuartiger 3-D-Drucker und ein Instrument zur Untersuchung der chemischen Zusammensetzung von Meteoren, die in die Erdatmosphäre eintreten. Am Samstag sollte "Cygnus" die ISS erreichen und laut Planung ab etwa 11.40 Uhr an die Raumstation andocken.

Nach dem Entladen von "Cygnus" auf der ISS soll die Raumkapsel noch bis Mai dort bleiben. Dann soll sie mit Müll von der ISS beladen werden und abdocken. In sicherer Entfernung zur ISS wollen Nasa-Ingenieure zu Forschungszwecken einen Großbrand in der Raumkapsel entfachen.

Der Test soll laut US-Weltraumbehörde "der Sicherheit derzeitiger und künftiger Missionen" durch die darauf gründende Entwicklung neuer Brandschutzanlagen dienen. Demnach soll untersucht werden, wie groß die Flammen werden, wie schnell sich das Feuer ausbreitet, wie heiß es wird und welche Menge an schädlichen Gasen entsteht. Die Nasa hatte in der Vergangenheit schon kleinere Feuer im All entfacht, aber noch nie die Entwicklung von Großbränden erforscht.

Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms der Nasa organisieren zwei private US-Firmen die Lieferung von Nachschub zur ISS. Dabei gab es mehrere Rückschläge. Die derzeitige "Cygnus"-Mission ist der zweite Transport zum ISS des privaten Nasa-Partners Orbital ATK, seit im Oktober 2014 eine Orbital-Rakete kurz nach dem Start explodiert war. Damals wurde tonnenweise Ausrüstung für die ISS zerstört.

Orbital ATK soll im Rahmen eines 1,9 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) schweren Vertrags mit der Nasa dieses Jahr noch zwei weitere Transporte zur ISS übernehmen. Der nächste ist für den Frühsommer vorgesehen. Bereits am 8. April soll eine "Dragon"-Raumkapsel des Konkurrenten SpaceX für die Nasa zur ISS starten.

"Cygnus"-Flug zur ISS endet im Flammeninferno

NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
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Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
NASA-Cygnus explodiert
Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
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Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa
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Die "Cygnus"-Versorgungsmission für die internationale Raumstation ISS ist zum Fiasko geraten: Wenige Sekunden nach dem Start explodierte im US-Bundesstaat Virginia eine Trägerrakete, die den unbemannten Raumtransporter ins All hätte schießen sollen. © dpa

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